Gedanken im Januar 2026 

Das schöpferische Potenzial im Menschen ist die geistige Ebene, wir erschaffen mit unseren Gedanken. Das ist Ihnen nun hinlänglich bestens bekannt. Wir können heute unser Augenmerk auf die Tatsache lenken, dass wir immer nur das Wahrnehmen, was unserem Bewusstsein entspricht. 

Unser Blickwinkel ist in unserem menschlichen Sein reduziert. Meist konzentrieren wir uns auf unsere fünf Sinne. Wir erfassen mühelos was wir sehen, hören, tasten, fühlen, riechen können. Genauso notwendig ist, dass viele Thema wissenschaftlich bewiesen sein müssen, um glaubwürdig zu sein. Diese Auflistungen können noch erweitert werden, was aber offensichtlich ist, sie schränken unser menschliches Sein ein und würdigen den geistigen Aspekt allen Lebens keinesfalls. 

Unser Blickwinkel ist durch das Menschsein automatisch eingeschränkt auf einen kleinen Ausschnitt, den wir erfassen können, wie oben beschrieben. 

Unser Blickwinkel hat neben diesen aufgelisteten Einschränkungen sehr wohl das Potenzial des Individuellen. Je bewusster jemand ist und spirituelles Denken zum Alltag gehört, desto mehr erweitert sich sein Blickfeld. Er konzentriert sich nicht mehr ausschliesslich an den hypnotischen und offiziellen Grenzen der Allgemeinheit. 


Unser Blickwinkel ist eingeschränkt und wir werden mit den Themen konfrontiert, die unserem Blickfeld entsprechen. Keine Krankheit, kein Ärger, kein Leid, kein Unglück mit dem wir uns auseinandersetzen müssen, entspricht nicht unserem momentanen Bewusstseinszustand. Alles hat seine Richtigkeit, kann aber von uns verändert werden. 

Je mehr wir dem spirituellen Denken Raum geben, desto breiter wird unser Blickfeld. Das ist seelische Entwicklung. Wirrichten immer mehr unsere Aufmerksamkeit auf die Wahrheit hinter dem Offensichtlichen, da wir wissen, dass hinter allem Leben die Vollkommenheit in Licht und Liebe ist. 


Wenn wir als Vergleich die Fasnacht/Karneval nehmen. Hinter jeder Maske oder Verkleidung ist jemand anders, als wie es aussieht. Das wissen wir zu hundert Prozent, da gibt es keine Zweifel. Anders für ein kleines Kind, das kann sehr wohl Angst vor einer Maske haben, da es noch nicht abstrahieren kann und die bedrohliche Maske Realität ist. 


Dieses Beispiel hilft uns zu erinnern, dass hinter jeder Person und der Rolle die sie spielt, jemand ist, den man so nicht sieht: nämlich ein Lichtwesen. Jede Seele ist ein Lichtkörper. Unabhängig ob jemand eine schwarze, destruktive Rolle verkörpert oder nicht. Unabhängig ob er es weiss oder nicht, ob er es ablehnt oder bekämpft, es ändert nichts an dieser Tatsache: jede Seele ist Licht und Liebe. Es ist nicht die Frage, ob der Mensch das will oder nicht und ob er es weiss oder nicht, es ist das Schöpfungsprinzip, ein Gesetz und gesetzt. 

Unser Blickwinkel öffnet sich, wenn wir diesem Denken Raum geben. Wir ziehen automatisch das an, was unserem Blickwinkel entspricht. Es ist wie beim Radio hören, wir stellen einen Sender ein, eine bestimmte Frequenz. Obwohl es verschiedene Frequenzen und Sender gibt, hören wir nur den einen, den eingestellten Sender. 

Unabhängig wie viele andere Frequenzen, Meinungen, Schwingungen, Energien es gibt, unsere Frequenz und Schwingung ist das Wissen des geistigen Gesetzes: jedes Lebewesen ist beseelt, jede Seele ist Licht und Liebe. Wir haben alle denselben Ursprung, das Naturreich, das Tierreich, das Menschenreich. 

Diese Einstellung erweitert unser Blickfeld und erhöht unsere Schwingung. Wir ziehen andere Themen in unser Leben, wir erschaffen lichtvolle, heilende Situationen. Diese Schwingung kommt allem Leben zugute, auch uns. Unser Blickfeld ist nicht mehr so eingeschränkt, wir ziehen freudige und liebevolle Themen in unser Leben. Da wir wissen, jedes Lebewesen ist göttlichen Ursprungs und trägt die Liebe und das Licht in sich – auch wenn es gar nicht danach aussieht. 


Wir gehen so lange den irdischen Weg, bis wir die geistigen Gesetze als Grundlage für unser Denken und Handeln erkennen und sie in unserem Menschsein umsetzen. Kein Weg führt an diesem Bewusstseinsschritt vorbei.

Krankheit, Kummer, Leid, Ohnmacht entstehen, weil unser menschliches Denken hypnotisch und einengend ist und nicht den geistigen Gesetzen entspricht. Dadurch entstehen Disharmonien, die sich im Persönlichen zum Beispiel als Krankheit aufzeigt. 



Zum Abschluss können wir ein Bild, eine Vorstellung kreieren: Die geistigen Gesetze sind wie ein grobmaschiges Gitter, das sich in der horizontalen wie in der vertikalen Ebene über der ganzen Erde ausbreitet. Das Gitter können wir uns als hohe Frequenz, Schwingung vorstellen. Der Mensch erleidet so lange Leid, Unrecht, Krankheit bis er sich der Gesetzmässigkeiten bewusst wird und sich selbst und allem Leben Liebe, Achtung und Würde entgegenbringt. Alles Leben ist beseelt. 


Indem Moment ist das grobmaschige Gitter Hilfe und Stütze und wir wirken ihm nicht mehr entgegen. Es ist unsere Hilfestellung, lichtvoll und segensreich zu sein.  

Mengiarda Darms, Im Januar 2026

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