Frühlingsgefühle der Natur gegenüber

Im Monat März kündigt sich zaghaft der Frühling an. Die Natur beginnt sich zu regen, sie erwacht aus dem Winterschlaf. Die ersten Schneeglöcklein spriessen aus dem Boden und verkünden einen Neuanfang der Natur. Die Vögel erfüllen mit ihrem freudigen Gezwitscher die Frühlingsluft, die harte Zeit ist für sie vorbei. Alles erwacht, wächst, spriesst – der Frühling kündigt sich farbig, vielfältig und duftend an.

Was die Natur jedes Jahr von neuem schafft - aus dem Winterschlaf aufzuwachen und sich in vielen Farbtönen, Gerüchen und Geräuschen zurückzumelden – das können wir auch schaffen. Wachen wir auf aus unserem Winterschlaf. Genauso wie für die Natur deckt der Winterschlaf auch für den Menschen wichtige Aspekte ab: Er ermöglicht uns eine Ruhephase, alle Aktionen finden vermehrt im Haus statt, man ist eher mit sich selbst beschäftigt, man findet Zeit und Raum für Besinnung und ruhige Momente, Kerzenschein und in sich gehen. Die grossen geselligen Anlässe spart man eher für die wärmeren Jahreszeiten auf.

Wenn wir es der Natur gleichmachen wollen, beginnt nun die aktive Zeit. Sehen wir es so an, der Winterschlaf hat uns gestärkt, damit wir mit neuer Kraft und viel Elan ins Wachstum, ins Schöpferische gehen können. Wir dürfen uns entfalten und unser Potential ausschöpfen. Öffnen wir freudig das Herz für die Natur und nehmen wir sie als Vorbild. So wie die Natur ihre Pracht entfaltet, so aktivieren wir unser Herzchakra und öffnen uns, damit unser Liebespotenzial sich entfalten kann.

Richten Sie ihre Aufmerksamkeit zum Beispiel auf einen Baum, einen Strauch oder eine Pflanze und füllen sie Ihr Herz mit Freude und Dankbarkeit, dass es diesen Baum gibt und dass er da ist und Ihnen oder uns allen den Alltag bereichert. Bedanken Sie sich bei ihm dafür und bedenken sie ihn mit einem liebevollen Gedanken. Sie können dieses Spiel beliebig fortsetzen und alles was Ihnen begegnet in Liebe wahrnehmen. Wenn Sie sich anfangs noch etwas verkrampft darum bemühen, wird es Ihnen mit jedem Mal leichter und einfacher vorkommen. Mit der Zeit wird es für Sie eine Selbstverständlichkeit sein, mit offenen Augen und offenem Herzen die Natur zu erleben. Sie werden feststellen, dass Sie dadurch beschwingter und leichter Ihren Weg gehen können.

Dieses bewusste Wahrnehmen der Natur – in Liebe - ermöglicht Ihnen den Austausch mit ihr. Sie treten in einen nonverbalen Dialog mit ihr – und dieser bereichert beide Seiten. Ihr Energiepegel hebt sich an, einerseits weil Sie ihr Herz geöffnet haben und bereit sind Liebe und Achtung zu geben, andererseits weil Sie die Schwingungen der Natur aufnehmen und sich mit ihr verbinden.

Genau so offenen Herzens können Sie beginnen, Tiere wahrzunehmen. Es können Kleinstlebewesen sein, genauso gut wie es grössere oder grosse Tiere sein können. Sie verströmen liebevolle Gedanken, unabhängig ob das Tier zu Ihrem Lieblingstier gehört oder nicht. Wenn für Sie diese „Frühlingsarbeit“ neu ist, bleiben Sie zuerst bei den Tieren, die Sie mögen. Das Ziel ist, dass Sie, unabhängig ob Ihnen ein Tier gefällt oder nicht, ihm einen liebevollen Gedanken entgegenbringen können. (Näheres zu diesem Thema finden Sie im Buch „Die Akasha-Chronik“, ab Seite 117)

In dem Sie ihr Herz für die Natur und für die Tiere geöffnet haben, gehen Sie noch einen Schritt weiter. Bleiben Sie in diesem beglückenden, befriedigenden Gefühl das durch diesen Austausch stattfindet, und bedenken Sie sich selbst mit einem Gedanken der Liebe, der Achtung und der Wertschätzung. Indem Sie für sich selbst einen liebevollen Gedanken haben, ist das für Sie segensreich und gleichzeitig für die ganze Schöpfung (Dazu im Monat April mehr). Es ist meist einfacher, andere zu schätzen oder zu lieben. Indem Sie sich annehmen so wie Sie sind – Sie haben es bei den Pflanzen und Tieren geübt, jedes Lebewesen mit Liebe und Achtung zu bedenken – machen Sie sich und der ganzen Schöpfung ein grosses Geschenk. Indem Sie sich mit einem Gedanken der Liebe bedenken, ist das für Sie selbst ein schönes Gefühl, gleichzeitig ist das für alle Lebewesen segensreich. Sie fragen sich warum? Ein Gedanke der bedingungslosen Liebe ist der höchste Impuls, den wir aussenden können, ob er für die Natur, die Tiere, andere Menschen oder für einen selbst ist.

Beginnen Sie sich selbst und andere in und mit Liebe zu bedenken. Begegnen Sie der Natur, der Tierwelt, allen Lebewesen und sich selbst mit Wohlwollen, mit Achtung und in Liebe. So beginnen Sie ihr Liebespotenzial auszuschöpfen. Sie erwachen in Bewusstheit zur bedingungslosen Liebe und die Natur erwacht um zu wachsen und zu gedeihen und um uns zu erfreuen und unseren Alltag zu bereichern. In der bewussten Liebe sind Sie ebenfalls eine Bereicherung für die ganze Schöpfung. Sie sind mitschöpferisch tätig, indem Sie sich, der Natur und allen Lebewesen liebevolle Gedanken entgegen bringen. Diese Haltung ist segensreich für die ganze Schöpfung. Viel Freude beim Aufwachen aus dem Winterschlaf.

Mengiarda Darms, im März 2010


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