Gedanken im August 2025

Nach einem zweimonatigen Schreibunterbruch möchte ich gerne ein paar Gedanken über das Thema Gesundsein und Heilsein mit Ihnen teilen. In meinem familiären Umfeld und im Freundeskreis war das in den letzten drei Monaten aktuell ein zentrales Thema.

Wir alle wünschen uns gesund zu sein. Gesundheit ist ein kostbares Gut zu dem wir Sorge tragen müssen. So denkt man allgemein. Sorge tragen ist auf jeden Fall sinnvoll und hilfreich. Aber mit Sorgfalt alleine bleiben wir nicht gesund. Was im spirituellen Denken dazukommt, ist das Wissen, dass Krankheit nicht zufällig jemanden trifft, auch wenn sich das häufig so anfühlt. Mit Schuld hat es nichts zu tun, aber wenn wir erkennen, weshalb wir mit dieser Krankheit konfrontiert werden, haben wir eine andere Grundlage und können uns dem vernachlässigten Thema zuwenden. Wenn das Thema erkannt ist und wir uns damit auseinandergesetzt haben, muss der Körper nicht mehr mit einer Krankheit darauf aufmerksam machen. Die Krankheit wird hinfällig, sie kann sich zurückziehen, sie darf sich auflösen, ihre Mission ist erfüllt. Weil wir uns dem Thema, dem auslösenden Moment zugewandt haben. Denn unser Körper funktioniert wie eine Alarmanlage und reagiert mit Schmerz und Krankheit auf ein länger anhaltendes Ungleichgewicht.

Unser grobstofflicher Körper reagiert auf unser Ungleichgewicht, ausgelöst durch unerlöste Emotionen, eine starre innere Haltung, schwere Kindheit, emotionale Verletzungen, karmische Themen und vieles mehr.

Es ist meist nicht einfach, herauszufinden, welche Emotionen und Themen wir unbewusst verdrängt haben und die dann zu Blockaden geführt haben. Jede Blockade bedeutet in unserem System Ungleichgewicht. Unser Körper ist sehr geduldig mit uns und oft dauert es Jahre, bis er darauf reagiert. Aber wenn er reagiert, sind wir entsetzt und fühlen uns überrumpelt und der Krankheit völlig ausgeliefert. Meist führt der spontane Impuls zum Arzt und schon ist man mittendrin in der Spirale der Schulmedizin. Die Schulmedizin hat eine völlig andere Sichtweise auf eine Krankheit und ihre Entstehung. Deshalb ist sie auf Symptombekämpfung ausgerichtet. Kurzfristig kann sie hilfreich sein oder überlebenswichtig, aber die Themen, die zu der Krankheit geführt haben, bleiben weiterhin im Verborgenen.

Beschäftigen wir uns lieber mit dem spirituellen Denken, das ein hohes Ziel verfolgt, nämlich dem Heilsein. Im Heilsein ist das Gesundsein miteingebunden.

Geist kann nur mit Geist in Resonanz gehen. Unser grobstofflicher Körper ist auch Geist, in einer etwas langsameren Schwingung, damit wir auf dieser sichtbaren Ebene mit unseren fünf Sinnen uns durchkämpfen können. Unser grösstes Potenzial liegt in unserem Seelenkörper und den feinstofflichen Körpern. Unsere unsichtbaren Körper bilden einen viel grösseren Anteil von uns als der sichtbare Körper. Trotzdem richten wir die ganze Aufmerksamkeit auf den sichtbaren, grobstofflichen Körper.

Auf unserem irdischen Weg wurden wir immer stärker konditioniert, dass nur der sichtbare Körper zählt, respektive, dass nur der sichtbare grobstoffliche Körper existiert. Was für arme Wesen wären wir, wenn dem so wäre.

Bei einer Krankheit reagiert unser sichtbarer Körper auf ein Ungleichgewicht, das in uns entstanden ist. Nun ist es hilfreich, wenn wir uns nicht einzig auf den sichtbaren Körper und die Krankheit konzentrieren müssen, sondern uns besinnen, dass unser Seelenkörper ein Lichtkörper ist. Richten wir immer wieder die Aufmerksamkeit weg von der Krankheit und auf unseren Lichtkörper. Verdrängen der Krankheit ist damit nicht gemeint. Eher im Sinne von Gedanken von Licht und Liebe zulassen, der Vollkommenheit Raum geben. Vollkommenheit zulassen. Anspruchsvoll keine Frage.

Jeder Gedanke ist geistig, wir erschaffen mit unseren Gedanken, die getragen sind mit unseren Emotionen.

Geist kann nur mit Geist in Resonanz gehen. Mit unseren lichtvollen Gedanken helfen wir, dass unser grobstofflicher Körper sich auf seinen Ursprung besinnt und durchlässiger wird für das Licht und die Liebe. Mit jedem Gedanken von Licht nähren wir unseren Körper mit der Essenz, aus der er entstanden ist, Licht und Liebe.

Mit jedem sorgenvollen Gedanken machen wir das Gegenteil, wir bestärken die kranken Zellen und machen den Körper dichter. Die Krankheit manifestiert sich immer mehr. Wir gewichten die Disharmonie, die Krankheit bekommt immer mehr negative Aufmerksamkeit, weil wir sie mit schweren Gedanken nähren.

Jeder lichtvolle Gedanke erinnert die kranken Körperzellen wieder an ihren Ursprung.

Wenn wir inkarnieren hat jede Körperzelle das Bewusstsein von Vollkommenheit in sich. Unser irdisches, menschliches Denken kennt Vollkommenheit nicht und gibt ihr keinen Raum sich zu entfalten. Wir machen mit unserem Denken das Gegenteil, wir nähren unsere Zellen, unseren Körper mit Gedanken von Krankheit, Unvollkommenheit.

Unser Körper ist Geist und reagiert auf unsere Gedanken und Emotionen.

Lichtvolle Gedanken sind Balsam und Heilung für unseren Körper und jede einzelne Körperzelle. Wir richten dadurch unsere Aufmerksamkeit auf die Vollkommenheit und die Grossartigkeit in uns. Unsere Seele jubiliert, das ist die geistige Nahrung, die ihr zusteht. Mit dieser inneren Haltung streben wir das Heilsein an. Heil können wir erst sein, wenn der Gedanke von Trennung uns nicht mehr interessiert. Unsere Aufmerksamkeit haben wir auf die Göttlichkeit von uns und jedem Wesen gerichtet. Wir glauben nicht an die Göttlichkeit in allem Leben, wir wissen es.

In unserem Zeitalter hat Gesundheit oberste Priorität. Diese Einstellung ist wichtig und hilfreich, darauf können wir den nächsten Schritt aufbauen und beginnen, den Körper als hilfreiche Instanz anzusehen, der uns wie ein Wegweiser zu unseren Themen führt. Krankheit nicht bekämpfen sondern sie als Chance ansehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ganz viel Kraft und Zuversicht und hoffe, dass Sie auf dem Weg sind und das Heilsein anstreben und sich und allen Lebewesen Licht und Liebe schenken.


Mengiarda Darms, Im August 2025

[ Reproduktion erlaubt, sofern Quellenangabe ] 

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