Gedanken im Februar 2026 

Gerne möchte ich das Thema vom Januar noch etwas vertiefen. Bleiben wir nochmals bei der Vorstellung eines Gitters, das über den ganzen Planeten gespannt ist, horizontal, wie vertikal. Das Gitter symbolisiert die geistigen Gesetze. Nennen wir zuerst das Gesetz, dass alle Lebewesen göttlichen Ursprungs sind und alles Leben miteinander vernetzt ist: das Mineralreich, das Naturreich, das Tierreich und das Menschenreich. Der Mensch hat das grösste Handlungspotenzial. Seine Aktivität ist am wenigsten eingeschränkt, im Vergleich zum Mineral-, Natur- und Tierreich.

Der Mensch kann mit seinem Denken und Handeln frei entscheiden und wählen. (Natürlich gibt es viele Einschränkungen, wenn wir in eine Rolle schlüpfen, zum Beispiel in einer Diktatur, wenn wir verfolgt werden, Hunger leiden müssen etc.) und doch ziehen wir die Rollen an, die uns –spirituell gesehen – weiterbringen. Macht und Ohnmacht sind die beiden Pole, zwischen denen wir hin und her switchen und Erfahrungen sammeln können.

Bis der Mensch sich diesem Gesetz zuwendet, hat er bereits viele irdische Erfahrungen hinter sich. Es ist sehr anspruchsvoll und verlangt bewusstes, spirituelles Denken und Handeln. Das Sahnehäubchen oben drauf, könnte man es nennen. Spirituell ausgerichtete Personen sind jetzt im Wassermannzeitalter vor allem mit diesem Gesetz beschäftigt, mit dem Erkennen und danach Handeln, dass jede Seele Licht und Liebe ist und das Natur- und Tierreich ebenfalls mit dazu gehören.

Ein weiteres Gesetz ist die Kausalität: Jede Ursache hat eine Wirkung und jede Wirkung hat eine Ursache oder einen Ursprung. Das bedeutet kurz erklärt, alles was wir tun hat eine Wirkung, nichts geht verloren. Jede Untat holt uns wieder ein, häufig erst in einem anderen Leben, in einer anderen Rolle. Jede Rolle in die wir schlüpfen hat eine Vorgeschichte, einen Ursprung. Es geht nicht um Schuld, aber um Erkennen, dass eine Tat oder eine Rolle nicht gut für uns selbst oder für andere Mitspieler war. Die Fähigkeit zu erkennen, braucht Zeit und viele irdische Erfahrungen.

Das Gitter hilft uns dabei. Jede Handlung, bei der wir die geistigen Gesetze verletzen – sehr, sehr lange gehen wir den irdischen Weg ohne sie zu kennen – verursacht ein Ungleichgewicht. Und wir ziehen unbewusst wieder ein Ungleichgewicht an. Das kann in der jeweiligen Rolle sein oder in einer späteren Inkarnation. Ungleichgewicht bedeutet Ungemach: Krankheit, Unfall, Ohnmacht, Macht, Ungerechtigkeit, Leid, Schmerz, Verlust.

Obwohl der Mensch den freien Willen hat, zieht er immer wieder Situationen an, die leidvoll sind, die Schmerzen und Krankheit beinhalten, das nennt man das karmische Gesetz.

Von dem Augenblick an, wo wir die geistigen Gesetze erkennen, beginnt das wirkliche Freisein. Es braucht noch etwas Übung, aber wir können anfangen, wirklich mitzugestalten.

Bis zum Zeitpunkt des spirituellen Erwachsens sind wir andauernd achtlos über die Gitterlinien hinweg gegangen, ohne je zu Wissen, dass wir Grenzen überschreiten, nämlich geistige Gesetze verletzen. Weil das Gitter nicht sichtbar ist, kann es mit unseren fünf Sinnen nicht wahrgenommen werden und existiert dadurch offiziell gar nicht. Es war von Anbeginn an da und wird immer da sein, solange der Planet Erde existiert.

Ein elektrischer Zaun ist zum Beispiel für Hoftiere eine Grenze, die sie sehr schnell erfahren und sich hüten, diese Grenze zu überschreiten. Unser Gitter erzeugt keinen elektrischen Schlag. Aber die Konsequenzen tragen wir trotzdem immer und ohne Ausnahme. Es 

st sehr viel einfacher Gesetze zu kennen und sich daran zu halten, als sie nicht zu kennen und immer nur mit den Auswirkungen davon konfrontiert zu werden.

Jede Form von Gewalt an sich selbst oder einem andern Lebewesen gegenüber, bedeutet Überschreiten des Zaunes, Verletzungen der geistigen Gesetze. Es entsteht in diesem oder in einem der nächsten Leben eine Wirkung, als Reaktion auf die ausgelöste Ursache.

Je bewusster wir durch unsere Lernprozesse werden, desto subtiler werden die Übertretungen der Linien und desto feiner werden auch die Auswirkungen.

Das bedeutet, wir wollen nicht mehr töten, wir verletzen auch nicht mehr bewusst jemanden. Trotzdem sind wir noch mit der Feinarbeit beschäftigt, die nicht zu unterschätzen ist. Erst wenn wir das Natur- und Tierreich ebenfalls zu beseeltem Leben dazuzählen und allem Leben gegenüber in Liebe und Achtung begegnen, sind wir mit den geistigen Gesetzen in Einklang. Wir schwingen mit dem Gitternetz in Harmonie und im Gleichklang.

Das Gitternetz hilft dem Menschen bei seiner irdischen Entwicklung, als Führung und als Leitlinie. Wir können langfristig gesehen, das Ziel nicht verfehlen, unseren Seelenkörper in Licht und Liebe zu wissen. 


Mengiarda Darms, Im Februar 2026

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